Das edelwiser Ski Designer Network

edelwiser will zu den strengen und eintönigen Linien des traditionellen Skidesigns eine ambitionierte Erweiterung setzen und den Wert der Skis für seinen Besitzer durch anspruchvolles und individuelles Design erhöhen.

Traditionelles Skidesign bewegt sich in engen Grenzen, die nicht zuletzt durch die Einschränkungen der Massenproduktion gegeben sind. edelwiser hat ein neues Verfahren entwickelt, dass die Integration von komplexen Design in entsprechender Qualität (Auflösung bis 300 dpi) und Farbechtheit auf Basis von Einzelstücken ermöglicht und schafft damit neue Möglichkeiten.

edelwiser hat es sich zum Ziel gesetzt, Skis entsprechend der Aufbruchstimmung in vielfältigere Ausdrucksformen und Spielarten auf den Pisten, interessanter und ausdrucksvoller zu gestalten. Gleichzeitig glauben wir, dass originell gestaltete Skis als Medienfläche sowohl für den individuellen Skiläufer als auch für den Business Kunden interessante Wirkungen zeigen können.

Wir haben deshalb, gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien die Architektur eines Ski Designer Networks erarbeitet, in das gestalterisches Potenzial eingebracht werden kann und  Designer/Künstler an den Verkäufen partizipieren lässt.

edelwiser beschäftigt sich auch mit der Entwicklung von neuen Methoden und Tools zur interaktive Gestaltung von Skis. Dazu sind einige interessante Ansätze in Entwicklung, die in Kooperation mit dem Institut für Enterpreneurship & Innovation (WU-Wien) untersucht werden (Toolkits).

Zusätzlich vergibt edelwiser im Bereich der Business Editions immer öfter Aufträge an Designer zur Gestaltung von interessanten Ski Dramaturgien und Skidesigns.

Generell verfolgt edelwiser einen interaktiven Ansatz im Produktentwicklungsprozess (User Innovation), der über die graphische Gestaltung von Skidesigns hinausgeht und auch andere Produkte betrifft.

Neugierig? Wir freuen uns über ein Gespräch.

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Kontakt:
erwin@edelwiser.com
+43-699-13439922



Skis werden in ihren verschiedenen Erscheinungs- und Entwicklungsformen seit ca. 6000 Jahren als menschliches Fortbewegungsmittel benutzt. Die Urformen haben in erster Linie zur Überwindung von speziellen Gelände- und Bodenformen zu Zwecken der Jagd und der Eroberung von unwegsamen Terrain gedient. Skis wurden auch schon sehr früh (8. Jhd.) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts finden Skis vorwiegend als Sportgeräte Verwendung. In den nordischen Ursprungsländern spielte die kunstvolle Gestaltung der Skioberfläche eine große Rolle, jeder Clan hatte eigene Muster und Farbgebung, einerseits im Hinblick auf den nordischen Götterkult, andererseits um mögliche Opfer rasch ihrem Stamm zuordnen zu können.

Mit dem Entstehen der Tourismusindustrie haben sich auch im Skilauf industrielle Formen herausgebildet. Diese betreffen sowohl die Erzeugung von Skis als auch die skipädagogischen Ansätze. Stilrichtungen der Bewegung (Arlberg Schule) wurden entwickelt und Strukturen geschaffen, die dem Skisport eine Breitenwirkung gegeben haben. Dabei hat sich auch der Ski zu einem industriellen Massenprodukt entwickelt, als dessen technische Entwicklungsquelle vor allem der professionellen Skirennsport herangezogen wird. Die Skiindustrie entwickelt ihre Artikulationsformen im Kontext der medialen Verbreitung und Kommerzialisierung des professionellen Skirennsports. In diesem Zusammenhang ist zeitgenössischen Skidesign zu verstehen: eine mehr oder weniger uniformiertes technologie- und geschwindigkeitsorientierte visuelle Stilform.

Die Entwicklung des Snowboards hat unbefangenere Formen, sowohl der Bewegungsästhetik als auch des Produktdesigns auf die Pisten gebacht. Gleichzeitig erweitert sich der Ausbau von Skigebiete rund um die Welt. Neue Technologien (Man made Snow, Transport- und Zutrittssysteme, Skihallen) ermöglichen dem Skilauf eine Verbreitung über die klassischen skandinavischen, alpinen und nordamerikanischen Destinationen hinaus in "exotische Märkte und andere Kulturen. Generelle industrielle Entwicklungen zeigen nach einer Ära der Massenprodukte in Richtung der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse von Kunden im industriellen Prozess.

Sowohl generelle Entwicklungen unserer Gesellschaft als auch die oben beschriebenen speziellen Einflüsse in der Welt des Skisports und der industriellen Entwicklung führen nun zu Überlegungen, die sowohl die optischen als auch die technischen Erscheinungsformen der traditionellen Produkte hinterfragen und mit neuen Ansätzen unterlegen wollen. Das Skidesign war lange Zeit ausschließlich durch den Erzeuger des Produktes und seine Entwicklungsintention geprägt. Die "Öffnung" dieses Themas durch Ansätze, wie sie edelwiser bietet, zeigen, dass Skis eine nicht unbeträchtliche Medien- und Kommunikationsfunktion übernehmen und als individuelle "Objekte" durchaus Ermutigung zu individuellen Bewegungsansätzen und Stilformen mit sich bringen können. In diesem Zusammenhang können sowohl grundsätzliche Ansätze des Skidesigns auf ästhetischer Ebene als auch deren Entstehungsformen hinterfragt und erforscht werden.

edelwiser beschäftigt sich mit diesen Themen seit geraumer Zeit und hat auch bereits erste Erfahrungen mit Kunden gesammelt. Neben den verschiedenen Ansätzen zum Selbstdesign von Skis durch den Kunden, haben wir nun Überlegungen in der Richtung angestellt, Skidesign als Teil eines gesamten Bildes zu sehen. Die Entwicklungen eines entsprechenden interaktiven Toolkits dazu sind im Gange. Zusätzlich beschäftigen wir uns mit der Entwicklung eines entsprechende Businessmodells auf Basis eine Galleriekonzeptes, das Künstler und Designer auch in den Wertschöpfungsprozess einbindet.  



edelwiser personal ski design - winner of the VOLVO Design award at ISPO 2007
skistylenetwork

 


 
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